Goa 3 – Arambol – Die Ebbe nach der Flut

Arambol Sonnenuntergang

Mein Leben wird wieder ruhiger. Ich chille mit Jb., A. und F. Wir chillen am Strand, im Curlies, in der Gurubar. In Gedanken hat der Abschied begonnen.
Zusammen ziehen wir um, nach Arambol, zwei Strände weiter Richtung Norden. Mit unseren Rucksäcken beladen, laufen wir über einen Sandhügel zum Strand. Die Sonne hängt groß und rot über dem Horizont. Ich höre Trommeln, hundert bunte Menschen, Elfen, Feen, Prinzen und Zauberer trommeln, tanzen, klatschen, feiern den Sonnenuntergang. Meine Sicht verschwimmt. Ein Mädchen, sieht mich, lächelt, fragt – glücklich? Ich Antworte – ja. Hier ist es also, das Goa von dem ich geträumt hab. Weiterlesen

Goa 2 – Anjuna – Schneekugelwelt

Anjuna Beach (1)Zehn Tage Mindfuck in Anjuna. Was genau und was wann passiert ist, gerät in der Erinnerung durcheinander. Eine magische Schneekugelwelt, irgendwie scheinen die Üblichkeiten hier wie im Traum verzerrt. Ein Ereignis schafft das nächste, als würde man von Zauberhand durchs Leben und seine Gedankenwelt geschubst.
Weiterlesen

Rückwärts in den Süden

Delhi von Oben

Delhi von Oben

Drei Tage, drei Nächte, vier Busse. Zehn Stunden von Rishikesh nach Delhi, einmal schlafen, über Nacht nach Udaipur, nächste Nacht nach Mumbai und von dort mit dem nächsten Nachtbus nach Goa. Indiens Verrücktheit in Kompaktform – Touristen die unterwegs in Flaschen pissen, Busfahrer die Gras verkaufen, zwischendrin ein Hemd angedreht bekommen, Tüten rauchen im Bus-Cockpit, eine Mini-Jamsession mit den Papphüttenbewohnern am Busbahnhof, zur Belohnung gibts ein paar Chillumzüge, eine kleine privat Stadtrundfahrt auf dem Motorrad, die obligatorischen Rikshafahrer- und Buspreisverhandlungen. Endlich bin ich da, zurück in Goa, zurück in Anjuna. Nach einer Stunde Zimmersuche sitz ich in Badehose im Curlies, am Strand, guck aufs Meer und trinke Schwarztee – nichtsahnend der mächtigen Momente die auf mich zukommen. Weiterlesen

Yoga in Rishikesh

Ganges

Ganges

Rishikesh – die Hauptstadt des Yoga. Warum eigentlich da hin? Keine Ahnung. Aufjedenfall komm ich morgens mit dem Bus an. Zu siebt teilen wir uns eine Riksha, was mit Gepäck tatsächlich ein Kunststück ist. Ich hab kein Plan wos hier hingeht, lauf mit dem Mädel mit was neben mir im Bus saß.
Weiterlesen

McLeoad Ganj – Ungewisse Zukunft

McLeod Ganj (17)Ich komme nach McLeod Ganj, das Exilhauptquartier des Dalai Lamas.

.. und da ist sie auch schon, die ungewisse Zukunft. Ungewisse Gegenwart. Ms Mr, Strumpfhosen, ich spürs, bin unsicher, schiebe weg. Sie ist toll, ehrlich und mutig. Alles ändert sich.
Ein Zug, der Abgrund, endlich.
Alleine. Weiterlesen

Alleine in Amritsar

Sonnenuntergang hinter dem GoldenenTempel

Sonnenuntergang hinter dem GoldenenTempel

Der Wecker klingelt um 5.30 Uhr. Nach zwei Stunden Schlaf packe ich meinen Kram zusammen und lauf zum Bahnhof. Sieben Stunden Zug nach Amritsar. Diesmal mit reserviertem Sitzplatz. Ich les, hör Musik, versuch zu schlafen.
Nun reise ich also allein. Alles ist ein bisschen komplizierter, kein Guido der Lonely Planet liest und weiß wo wir schlafen können, keiner der aufs Gepäck aufpasst während die anderen Tickets kaufen, keiner da um Taxi und Zimmerpreise zu teilen. Dafür ein seltsames Mischgefühl aus Einsamkeit und Freiheit, Verloren sein und Zufriedenheit. Von Veränderung, Ungewissheit und Vorfreude. Das nächste Kapitel meines Abenteuers. Weiterlesen

Vier Nächte in Delhi

Fleischstand am Strassenrand

Fleischstand am Strassenrand

Diesmal fahren wir ohne Sitzreservierung in der günstigsten Klasse. Mit unseren Riesenrucksäcken drängeln wir uns ins Abteil, versuchen das Gepäck irgendwie unter die Sitze zu schieben. Ich schaffe es eine halbe Arschbacke auf einen Sitz zu bekommen. Nach zwei Stunden sitz ich ganz, nach vier Stunden sind wir da. Man gewöhnt sich, nach vier Wochen harten Betten, wenig Platz und ständigem Lärm – fand ich die Fahrt ganz angenehm.
Weiterlesen

Agrar – Monumental abgefahren

Umgestülpte Pyramide

Umgestülpte Pyramide

Auf dem Weg nach Agrar, machen wir einen Zwischenhalt um einen Brunnen zu besichtigen. Wenn Pyramiden Raumschiffe wären sähe so wohl der Landeplatz aus – beeindruckend.
In Agrar bleiben wir eine Nacht, ein kleines schmuddeliges Zimmer. Zu dritt teilen wir uns ein Doppelbett, N. schläft auf dem Boden. Essen gibt es an der Straßenecke.
Am nächsten morgen machen wir uns um fünf Uhr auf in Richtung Taj Mahal. Dem Grab eines Königs und seiner drei Ehefrauen. Eine riesige Anlage, mit Mauern, Toren, Türmen, Plätzen und den drei Hauptgebäuden für die Särge. Runde Kuppeln, bauten gefüllt mit Details, Mustern aus verschiedenen Steinen. Beeindruckend und ziemlich größenwahnsinnig, dafür, dass es sich um ein Grab handelt.
Weiterlesen

Gedanken in Jaipur

Konzert im Park

Konzert im Park

Mit dem Bus gehts zum Zug, mit dem Zug in die Hauptstadt Rajhastans. Am Bahnhof quetschen sich hunderte aus beiden Richtungen durch eine kleine Lücke im Zaun. Tatsächlich bin ich irgendwann samt Rucksack durch. Wir entfliehen den Tourikommissionsfängern, entscheiden uns zu Fuß auf Hostelsuche zu gehen.
Weiterlesen

Pushkar

Sonnenaufgang in Pushkar

Sonnenaufgang in Pushkar

Lautes Geschrei. Ich wach auf, drei Uhr nachts. Der Fahrer steht vor unserer Schlafkabine. Wir sind da.
Außer uns stehen drei Leute an der Haltestelle, ein Rikshafahrer. Für indische Verhältnisse ist die Stadt ausgestorben. Wir sind müde, lassen uns zum Hotel fahren, kein Zimmer frei. Ich wandre durch die Straße, klopfe an Hosteltüren, versuch uns einen Schlafplatz zu finden. Letztendlich landen wir in einem Zimmer mit Viererbett und eigenem Bad, kein Wifi, dafür unser günstigstes Zimmer bisher.

Weiterlesen