Yoga in Rishikesh

Ganges

Ganges

Rishikesh – die Hauptstadt des Yoga. Warum eigentlich da hin? Keine Ahnung. Aufjedenfall komm ich morgens mit dem Bus an. Zu siebt teilen wir uns eine Riksha, was mit Gepäck tatsächlich ein Kunststück ist. Ich hab kein Plan wos hier hingeht, lauf mit dem Mädel mit was neben mir im Bus saß.

Letztendlich teilen wir uns ein kleines Zimmer mit Dachterasse, einer Teestube und Ausblick auf den Ganges. Dazu noch einige freundliche Reisende die uns leckere Tüten reichen. Damit ist meine Abstinenz dann wohl nach nicht allzu stolzer Zeit beendet.

Nach einem Mittagsschlaf erkunde ich den winzigen Stadtteil in dem wir gelandet sind. Tempel an Tempel, Ashram an Ashram, überall heißt es Yoga und überall quatschen die Menschen über Yoga. Eigentlich war ich ja in McLeod schon geneigt und weils ja nichts zu verlieren gibt, geh ich tatsächlich eines morgens zu meiner ersten Yogastunde. Jetzt darf man natürlich kein Wunder und keine Erleuchtung erwarten – gefallen hats mir aber so gut, dass ich nächstentags gleich wieder hin bin. Die Übungen und Bewegungen lassen mich meinen Körper auf schöne und ruhige Art spüren, was ich schon länger brauche.

Naja, Mind Is Weak, nachdem meine Zimmermitbewohnerin nach Frankreich zurückdüst, bau ich mir eine Bong. Mein inneres Monster, der Drang, der Durst, schlägt zurück, hart. Nach drei Tagen die ich mein Zimmer nur zum Essen verlass, funktioniert mein Körper nicht mehr perfekt. Kopfweh, schwindelig beim Aufstehen, beim Treppenlaufen am Geländer festhalten.

Wie man die Kraft und den Willen aufbringt auszubrechen weiß ich nicht. Abwarten, durchhalten, irgendwann kommt ein Fenster was ich nutzen kann. Ich versenk die Bong im heiligen Ganges.
Meim Aufbruch aus Risikesh ist anstrengend, nach einer Stunde Taxi- und sieben Stunden Busfahrt funktioniere ich wieder, trink ein Bier, lese eine schöne Nachricht und schlaf dann ruhig und still ein. Ich hab einen wundervollen Traum.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.