Die Leere

Gedicht "Die Leere" avor Hintergrundbild "Acht Kelche"In mir ist die unendliche Leere
tiefer als alle Ozeane und Meere
die ich so sehr zu füllen begehre
sie mich verschlingend, ich mich wehrend

In mir ist die endlose Einsamkeit
von allem um mich für immer entzweit
jeder trägt für sich alleine sein Leid
was die Menschen zum furchtbarsten treibt

Wir glauben es will uns verschlingen
doch zu entkommen kann nicht gelingen
das Nichts aus der Tiefe schmerzt
doch es gibt nichts was Nichts ausmerzt

Hinter unserer Furcht versteckt
wäre was die Akzeptanz in uns weckt:
wir könnten es dennoch begreifen
einander mitfühlend zu erreichen

Die Leere in mir ist die Leere in dir
geben wir uns geschlagen, werden wir wir
der Leere Ende existiert nur im Hier
das Jetzt vom Leben für uns kreiert