Hoffnung

Die Blume der Hoffnung wächst in der Wunde

Hoffnung

Die Welt um uns ist kalt und trist,
weil jeder leider immer neu vergisst,
was im echten Leben wirklich wichtig ist
und es schmerzlich doch vermisst.

Wir unterwerfen uns den grauen Massen
und merken nicht, wie wir dabei verblassen.
Während wir in Schulen das Leben lernen
sehen wir zu, wie unsere Träume sterben.
Wir geben alles, erklimmen Karriereleitern,
während wir beim Glücklich werden scheitern.
Unsere Hoffnung verstecken wir in Dingen,
die uns am Ende kein Stück weiter bringen.
So trotten wir dahin mit unserer Herde
und zerstören dabei unsere Erde.

Die Welt um uns ist kalt und trist,
weil jeder leider immer neu vergisst,
was im echten Leben wirklich wichtig ist
doch irgendwer behauptet, dass er‘s wüsst.

Wir wissen unser Leben ist nicht richtig
und suchen verzweifelt nach dem Lichtblick.
Voll Hoffnung lassen wir uns alles erzählen
um uns damit, dann selbst zu quälen.
Wir befolgen die Regeln anderer Leute –
so machen wir uns zu ihrer Beute.
Beim Versuch ihre Ziele zu erreichen,
lassen wir zu, wie unsere verbleichen.
In diesen Käfigen leben wir dahin
und vergessen, wer wir wirklich sind.

Die Welt um mich ist kalt und trist,
weil jeder leider immer neu vergisst,
was im echten Leben wirklich wichtig ist
und auch du, wie ich, nicht anders bist.

Voll Einsamkeit laufe ich neben dir.
Doch wir beide sind nicht wirklich hier.
Wir zeigen uns unsere schillernden Masken.
Doch wagen nicht unsere Seelen anzutasten.
Auf der Suche nach der großen Liebe
finden wir nur Hüllen und befriedigen Triebe.
Statt den Vorhang zu Seite zu schieben
versuchen wir uns in Form zu biegen.
Aus Angst unsere kranken Seelen zu zeigen.
spielen wir im Theater, während wir Leiden.

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