The Door I Hide

Skizze der Türe die ich versteckke

Die Türe die ich verstecke

Wann wenn nicht jetzt. Endlich wieder dramatische Texte. Die Brust zerreißen wollende Herbstgefühle die von umso größeren Dunstwolken im Zaum gehalten werden. Dumpfe Schwermut in dem Wissen, dass der Winter dem Frühling voran geht. Einsamkeit und Sehnsucht unterdrückt von Ängsten und Antriebslosigkeit.
Eine Blume die sich schließt, die Schale über die kalten Tage zu Holz werden lässt.
Unerreichbar schwebe ich zwischen den Teilen. Der Interaktionen fern beobachte ich und habe nicht Teil. Der Herbst.
Früher hätte ich jetzt Tocotronic gehört und Bong geraucht. Heute höre ich Elektro und rauche Bong.
Der Stand der Dinge?
Zunächst mal war ich noch nicht auf dem Mars. Zeitlich befinden wir uns am Anfang des Schwarzen Buches. Es ist Herbst.
Ich sitze in der Küche und befinde mich erneut auf dem Weg zur Türe. Vornehmlich zum letzten mal. Die Türe die ich vor mir selbst verstecke. Die ich immer wieder finde, durchschreite. DIe Tür zur Erkenntnis. Die Pforte der Wahrnehmung. Der Ursprung jeder Wiederholung, die Tür zu mir selbst.
Erneut versteckt, erneut auf dem Weg, der Suche.
Doch die Türe ist immer da.

Hier gibts ein passendes Gedicht.

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