Alleine in Amritsar

Sonnenuntergang hinter dem GoldenenTempel

Sonnenuntergang hinter dem GoldenenTempel

Der Wecker klingelt um 5.30 Uhr. Nach zwei Stunden Schlaf packe ich meinen Kram zusammen und lauf zum Bahnhof. Sieben Stunden Zug nach Amritsar. Diesmal mit reserviertem Sitzplatz. Ich les, hör Musik, versuch zu schlafen.
Nun reise ich also allein. Alles ist ein bisschen komplizierter, kein Guido der Lonely Planet liest und weiß wo wir schlafen können, keiner der aufs Gepäck aufpasst während die anderen Tickets kaufen, keiner da um Taxi und Zimmerpreise zu teilen. Dafür ein seltsames Mischgefühl aus Einsamkeit und Freiheit, Verloren sein und Zufriedenheit. Von Veränderung, Ungewissheit und Vorfreude. Das nächste Kapitel meines Abenteuers.

Zu Fuß lauf ich vom Bahnhof zum Busbahnhof, informier mich wann mein Bus morgen fährt, such nach einem Hostel, verlauf mich, lass mir helfen, find ein günstiges Fünfbettzimmer. Ich lauf durch die Stadt, besuche den Goldenen Tempel. Barfuß laufe ich durch ein Fußwaschbecken, erkunde die Tempelanlage. Lass Fotos mit mir machen, lächle Menschen zu. Genieße die Atmosphäre des Ortes. Als ich raus komme ist es schon dunkel, ich geh essen, verlauf mich und find doch den Weg zum Hostel. Ich chille auf der Dachterrasse, fühl mich wohl, denk an vieles und viele, freu mich auf die ungewisse Zukunft.

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